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Wanderkessel befürchtet

3700 Polizisten sollen »Sicherheitskonferenz« vor Kriegsgegnern schützen. Auch Bundeswehr im Einsatz. Demonstrationen am Samstag

Zum Schutz der »Münchner Sicherheitskonferenz«, die bis Sonntag im Luxushotel Bayerischer Hof stattfindet, sind 3700 Polizeibeamte aus sechs Bundesländern zusammengezogen worden. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für die Konferenz sind außerdem 330 Soldaten der Bundeswehr im Einsatz – dies ergab eine Anfrage der innepolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke.

Bei dem Polizeiaufgebot geht es offenbar weniger um die Angst vor einem Terroranschlag als um die von der Friedensbewegung angekündigten Gegendemonstrationen. Das Polizeipräsidium München teilte am Freitag mit, es müsse »damit gerechnet werden, daß auch Personen der autonomen beziehungsweise gewaltbereiten Szene sich den Protesten anschließen werden«.

Umgekehrt wird ein Schuh draus, finden die Organisatoren der Proteste und unterstellen den Konferenzteilnehmern Gewaltbereitschaft. Rund 300 Politiker, Militärexperten, Generäle und Diplomaten der führenden NATO-Staaten sowie Konzernmanager treffen sich in München, um über Afghanistan, den Nahen Osten, die Zukunft der NATO und das Thema Ressourcensicherung zu reden.

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http://www.jungewelt.de/2010/02-06/038.php

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