am 31. August 2008 unter Film, Fun, art abgelegt
von Der Mitlogger
POLE POSITION is the 3rd video performance of the GAME OVER Project, directed by the Swiss artist Guillaume REYMOND (NOTsoNOISY creative agency). This stop-motion video was shot and played during and for “The game is up!” festival at the Vooruit (Ghent, Belgium | www.vooruit.be) on February 11th 2007.
am 31. August 2008 unter Leben/Politik abgelegt
von Der Mitlogger
Zusätzliche »Servicegebühr« beim Ticketkauf angekündigt. Grüne und Linke kritisieren »gnadenlose Abzocke«
Die Deutsche Bahn AG hat am Freitag in Berlin den Umfang ihrer vor einigen Wochen angekündigten Preiserhöhungen bekanntgegeben. Ab Mitte Dezember sollen alle Tickets um durchschnittlich 3,9 Prozent teurer werden. Ferner wird für den Kauf am Schalter und bei telefonischer Buchung künftig in jedem Fall eine Gebühr von 2,50 Euro pro Ticket erhoben. Auch die BahnCard wird teurer. Bahnvorstand Karl-Friedrich Rausch begründete die Erhöhung mit stark gestiegenen Energie- und Personalkosten .Man habe sich daher »für einen moderaten Anstieg der Fahrpreise entschieden, um auch weiterhin attraktive, komfortable und umweltgerechte Mobilität für jedermann zu ermöglichen«. Mit dem Servicezuschlag solle zudem eine »Standortgarantie« für die rund 400 verbliebenen Reisezentren finanziert werden. Bis 2011 werde man außerdem 150 Millionen Euro in eine »neue Automatengeneration investieren«.
am 30. August 2008 unter Leben/Politik abgelegt
von Der Mitlogger
Nur einen Tag nach dem tödlichen Angriff auf einen Bundeswehrkonvoi in der afghanischen Provinz Kundus haben deutsche Soldaten an einem Checkpoint zwei Kinder und eine Frau erschossen. Vier weitere Kinder wurden bei dem Beschuß verletzt. Diese schweren Vorwürfe erhob am Freitag der Polizeichef der Provinz, Abdul Rahman Aqdash, gegenüber dem Internetportal Spiegel online. Die Bundeswehr äußerte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht. Verteidigungsminister Franz Josef Jung tauchte unter, sein Sprecher setzte auf Desinformation.
Den Schilderungen Aqdashs zufolge eröffneten deutsche Soldaten am Donnerstag abend kurz vor 22 Uhr an einem Kontrollpunkt in der Stadt Khanabad nördlich von Kundus das Feuer auf einen Pkw mit Zivilisten. Den Angaben zufolge fuhren zwei Autos des selben Typs auf den Checkpoint zu. Einer der Pkw sei dann kurz vor dem Kontrollpunkt umgedreht, der andere sei diesem im letzten Moment gefolgt. Spiegel online weiter: »Die Sicherheitskräfte – deutsche ISAF-Soldaten und afghanische Polizei – hätten angenommen, es handele sich um Taliban oder Drogenhändler. Dann hätten – behauptet Aqdash – die Deutschen das Feuer eröffnet und von hinten auf das wegfahrende zweite Fahrzeug geschossen. Im Inneren hätten ausschließlich Zivilisten gesessen, eine Frau und zwei Kinder seien gestorben. Der Fahrer habe überlebt.« Das Vorgehen am Checkpoint erinnert an die US-Praxis im Irak, wo die Besatzungssoldaten getreu der Maxime handeln: Erst schießen, dann schauen und fragen.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, behauptete am Freitag in Berlin, die »Sicherheitskräfte« hätten das Feuer eröffnet, nachdem die Autos trotz eindeutiger Haltezeichen weitergefahren seien. Ob bei dem »Zwischenfall« – so die hiesige Sprachregelung für die Ermordung einheimischer Zivilisten im Besatzungsgebiet – deutsche Soldaten geschossen haben oder ihre afghanischen Kollegen, werde »derzeit ermittelt«. Raabe desinformierte weiter, es werde zudem geprüft, ob in den Fahrzeugen verdächtiges Material wie Waffen gewesen sei. Und überhaupt: Die Lage in Kundus sei nach dem Anschlag auf die Bundeswehr am Mittwoch, bei dem ein 29 Jahre alter Hauptfeldwebel getötet und drei seiner Kameraden verletzt worden waren, »angespannt«. Es habe Warnungen vor Sprengstoffanschlägen gegeben.
I cant believe the news today
Oh, I cant close my eyes and make it go away
How long…
How long must we sing this song?
How long? how long…
cause tonight…we can be as one
Tonight…
Broken bottles under childrens feet
Bodies strewn across the dead end street
But I wont heed the battle call
It puts my back up
Puts my back up against the wall
And the battles just begun
Theres many lost, but tell me who has won
The trench is dug within our hearts
And mothers, children, brothers, sisters torn apart
Sunday, bloody sunday
Sunday, bloody sunday
How long…
How long must we sing this song?
How long? how long…
Wipe the tears from your eyes
Wipe your tears away
Wipe your tears away
I wipe your tears away
(sunday, bloody sunday)
I wipe your blood shot eyes
(sunday, bloody sunday)
am 29. August 2008 unter Leben/Politik abgelegt
von Der Mitlogger
Der bevorstehende Börsengang von Teilen der Deutschen Bahn AG soll offenbar als Vehikel dienen, um die gesetzlichen Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten in großen Teilen des Unternehmens auszuhebeln. Vor diesem Hintergrund hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bereits in der vergangenen Woche das Landgericht Berlin angerufen, um dies auf dem Klageweg zu unterbinden. GDL-Sprecherin Gerda Seibert bestätigte am Donnerstag gegenüber jW einen diesbezüglichen Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) von gleichen Tag.
Knackpunkt ist dabei die Konstruktion der neuen Bahn-Tochtergesellschaft Mobility Logistics (DB ML AG) als sogenannte Zwischenholding. Diese soll mittels eigener Tochtergesellschaften den Güter-, Regional- und Fernverkehr betreiben. 24,9 Prozent ihrer Anteile sollen noch in diesem Jahr an der Börse plaziert werden.
Die Bahn AG steht auf dem Standpunkt, daß für die Besetzung der den Beschäftigten zustehenden Aufsichtsratsmandate nur die direkten Mitarbeiter der DB ML AG wahlberechtigt sind. Nach Angaben des GDL-Bundesvorsitzenden Claus Weselsky handelt es sich um 2300 Beschäftigte, die »überwiegend der mittleren und oberen Führungsebene zuzuordnen sind«. Die rund 165000 Mitarbeiter von DB Fernverkehr, DB Railion und DB Regio blieben außen vor und hätten keine Vertreter im wichtigsten Kontrollgremium des Konzerns. Nach ihrer Kenntnis hätten die beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA gegen das Konstrukt des Topmanagements nicht einzuwenden, so Seibert gegenüber jW. Wohl auch, weil sie – im Gegensatz zur GDL – bei den leitenden Angestellten gut vertreten sind.
Das Unternehmen bekräftigte am Donnerstag das Vorhaben. »Nach Auffassung des Vorstands handelt es sich bei dem Teilkonzern DB Mobility Logistics AG um keinen sogenannten Konzern im Konzern«, erklärte ein Sprecher am Donnerstag in Berlin. Entsprechend finde eine Zurechnung der Mitarbeiter der Untergesellschaften nicht statt.