Archiv des Monats März 2008
Lohndumping und Morddrohungen
am 31. März 2008 unter Leben/Politik abgelegt von Der MitloggerTürkische Bauarbeiter in München wehren sich gegen Hungerlöhne
Lohndumping bei ausländischen Wanderarbeitern ist kein Einzelfall. Das Schema ist immer gleich: Die von Subunternehmern engagierten Beschäftigten arbeiten nicht nur weit unter den Tarif- zund Mindestlöhnen, sondern werden oft auch noch um das letzte bißchen Geld betrogen, das ihnen zusteht. Für die von größeren Firmen beauftragten Sub- und Sub-sub-Unternehmen ist dies ein lukratives Geschäft. Sie kassieren nicht nur die Differenz zwischen offiziellem und tatsächlich ausgehandeltem Lohn, sondern behalten zusätzlich oft einen Teil des letzteren ein. Widerstand der Betroffenen ist selten, denn in vielen Fällen sind sie erpreßbar, da die Aufenthaltsgenehmigung an einen Arbeitsvertrag geknüpft ist und sie bei Jobverlust mit Ausweisung aus Deutschland bedroht sind. Die Bezahlung erfolgt bar – ohne Beleg. Die Arbeiter dürfen keine Stundenzettel führen.
Unter solchen Bedingungen arbeiteten auch Fikiri Düzgün und Selami Kaya beim Bauunternehmen G. in München (Name des Unternehmens ist jW bekannt). Die beiden Arbeiter wurden in Istanbul mit Werkverträgen angeworben. Als Vermittlungsgebühr mußten sie einen Betrag von 1000 Euro zahlen. Der vertraglich vereinbarte offizielle Stundenlohn betrug 12,40 Euro. Doch da die Arbeiter das Geld dringend brauchen, willigten sie von vornherein auf einen inoffiziellen Stundenlohn von fünf Euro ein. Gezahlt wurde dann aber nur ein Lohn zwischen 3,75 und 3,80 Euro pro Stunde. Als die beiden bei dem Unternehmer Einspruch erhoben, folgten Morddrohungen und Drohungen gegen ihre Familien in der Türkei, die die Arbeiter auf Tonband aufnehmen konnten. So drohte ihr Chef: »Ich bringe denjenigen um, der mir schadet.« Tatsächlich wurde Kayas Familie in der Türkei von der Firma aufgesucht und unter Druck gesetzt.
mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2008/03-31/022.php
Kontrolleure unschuldig?
am 30. März 2008 unter Leben/Politik abgelegt von Der MitloggerDüsseldorf
Der Aufsichtsrat der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB hat eine Mitschuld an der Schieflage des Kreditinstituts zurückgewiesen. »Wir sind unseren Pflichten nachgekommen«, sagte der Vorsitzende des Kontrollgremiums Ulrich Hartmann am Donnerstag auf der Hauptversammlung der Bank in Düsseldorf. Die Krise der Bank sei für die Aufseher »ohne vorher erkennbare Hinweise« gekommen, betonte er. Hartmann warf statt dessen dem Management vor, seinen Organisationspflichten nicht ordnungsgemäß nachzukommen. »Das Risikomanagement der IKB hat nicht funktioniert.«
Die IKB stand wegen massiver Fehlspekulationen mit Finanzpapieren im Umfeld des US-Immobilienmarktes mehrmals vor dem Kollaps. Mit drei spektakulären Rettungsaktionen im Volumen von insgesamt 8,5 Milliarden Euro haben Hauptaktionär KfW, der Bund und die Bankenverbände das Kreditinstitut bislang vor der Pleite bewahrt. Die IKB will auf der Hauptversammlung auch über eine zusätzliche Kapitalerhöhung informieren. Erst am 20. März hatte das Kreditinstitut überraschend erklärt, daß zusätzliche Einbußen zu einem Konzernverlust von rund 800 Millionen Euro geführt haben. Dafür benötigte die Bank ein Darlehen in Höhe von 450 Millionen Euro von der KfW. Die bundeseigene KfW hält 43,4 Prozent der Mittelstandsbank.
Joe Bonamassa – If Heartaches Were Nickels
am 30. März 2008 unter Music abgelegt von Der Mitlogger” the blues ain’t nothin’ but a good man feelin’ bad”
Joe Bonamassa – Sloe Gin @ North Sea Jazz 2007
am 30. März 2008 unter Music abgelegt von Der MitloggerJoe Bonamassa – You Upset Me Baby
am 29. März 2008 unter Music abgelegt von Der MitloggerJoe wurde am 8. Mai 1977 in Utica geboren, wo sein Vater ein Gitarrengeschäft besaß. Er begann im Alter von vier Jahren mit einer in kleinem Maßstab gefertigten Chiquita-Gitarre das Gitarrenspiel. Als er 12 Jahre alt war, spielte er schon mit B. B. King zusammen. Mit 14 Jahren wurde er eingeladen ein Fender Event zu begleiten. Während dieser Reise an der Westküste lernte er Berry Oakley, Jr., den Sohn des Allman Brothers-Bassisten kennen. Joe und Berry gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Robby Krieger, die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten, auf dem die zwei Chart-Singles “Stone Cold Hearted” und “Dixie Peach”enthalten waren.
mehr bei wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Bonamassa
Ich komme gerade vom Konzert, Joe really plays the Blues, what an artist !!!
Tiger – Die Kralle von Kreuzberg – Tak-Tak-Monsieur
am 29. März 2008 unter Fun, Kreuzberg, Tiger abgelegt von Der MitloggerFolge 68







