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Archiv des Monats Juni 2007

ZZ Top – Precious and Grace (live)

am 30. Juni 2007 unter Music abgelegt von Der Mitlogger

…und, was gefällt dir besser, Original oder Coverversion ?

Der Mitlogger: (2 Stunden später) ZZ Top wurden häufiger angeklickt, mein Urteil: das Orginal siegt, keine Chance für das cover, das Original ist einfach besser !!!

Tiger – Das Herz vom Kiez – KBK’s&Touristen-Tips

am 30. Juni 2007 unter Fun, Kreuzberg, Tiger abgelegt von Der Mitlogger

Folge 20

Sicherer Weg in die Klimakatastrophe

am 30. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Zum bevorstehenden Energiegipfel im Kanzleramt

Die Zeichen sind kaum noch zu übersehen. Rund um den Globus reißen die extremen Wetterereignisse nicht ab. Im südlichen Mittelmeerraum kletterte diese Woche die Quecksilbersäule mancherorts auf weit über 40 Grad Celsius, und in Deutschland waren die zurückliegenden zwölf Monate gleich um rund drei Grad zu warm. So sehr war bisher noch nie ein Jahr aus der Reihe getanzt. Der Juni, berichtet der Wetterdienst, war hierzulande bereits der zehnte Monat in Folge, der viel zu warm ausfiel. Ein Novum für die Meteorologen, deren flächendeckende Daten bis 1901 zurückreichen.

Fast täglich belegen neue Studien dreierlei: Der Klimawandel ist im vollen Gange; er wird besonders die ärmeren Staaten extrem hart treffen, jedoch auch in den Industrieländern schwerste Wirtschaftskrisen auslösen; aber Schlimmeres ist noch zu verhindern, wenn wir die knapp werdende Zeit nutzen.

Gemessen daran sind die Ziele der Bundesregierung ziemlich bescheiden und alles andere als ausreichend. Dennoch erhebt sich derzeit im Vorfeld des »Energiegipfels«, einer für Dienstag angesetzten Kungelrunde im Kanzleramt, lautes Geschrei. Das Ziel, jährlich die Energieeffizienz der Volkswirtschaft um drei Prozent zu erhöhen, sei unrealistisch, tönt es vom Verband der Stahlindustrie. Man entblödete sich nicht, mit Abwanderung zu drohen. Vermutlich werden in Duisburg schon die Hochöfen auf ein paar Lkw verladen, um sie mal eben nach Indien zu fahren. Auch die großen Stromkonzerne fühlen sich diskriminiert. Zu viel Klimaschutz gefährde mit hohen Energiepreisen den »Standort Deutschland«, heißt es.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2007/06-30/041.php

AKW-Pannen in Serie

am 30. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Kettenreaktion: Erst brennt es im Kernkraftwerk Brunsbüttel, dann in Krümmel. U-Bahnen und Ampeln in Hamburg ohne Strom

In zwei schleswig-holsteinischen Atomkraftwerken (AKW) des schwedischen Konzerns Vattenfall ist es zu einer Kettenreaktion der besonderen Art gekommen: Zuerst mußte am frühen Donnerstag nachmittag das AKW Brunsbüttel an der Unterelbe in einer Schnellabschaltung heruntergefahren werden, weil es im Hochspannungsnetz außerhalb des Kraftwerks zu einem Kurzschluß gekommen war. Gegen 15 Uhr brach dann in einem Transformatorenhaus des AKW Krümmel in Geesthacht, elb­aufwärts von Hamburg gelegen, ein Brand aus, der bis zum Freitag nicht gelöscht war. Nachdem Vattenfall zunächst einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen geleugnet hatte, gab Konzernsprecher Ivo Banek am Freitag zu, daß ein solcher nicht auszuschließen sei.

Durch die Schnellabschaltung in Brunsbüttel hat es im Netz Spannungsschwankungen gegeben, die in Hamburg 800 Ampeln ausfallen ließen und vorübergehend sämtliche U-Bahnen lahmlegten. In Krümmel könnten die Schwankungen im dortigen Umspannwerk Funken geschlagen haben, die dann als Kühlmittel dienende Öle entzündeten. Auf jeden Fall wurde wegen des Brandes auch in Krümmel die automatische Schnellabschaltung ausgelöst.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2007/06-30/014.php

Sonic Youth – Incinerate

am 29. Juni 2007 unter Music abgelegt von Der Mitlogger

Zunahme prekärer Jobs als Erfolg verkauft

am 29. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Die neuen Arbeitsmarktzahlen dienen vorwiegend zur Selbstbeweihräucherung

Müntefering & Co. jubeln, die staatsfrommen Me­dien stimmen ein: Die Arbeitslosigkeit ist im Juni auf 3,687 Millionen Menschen gesunken, rund 125 000 weniger als im Vormonat. Die offiziellen Angaben, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg präsentierte, dürften allerdings weit übertrieben sein: Was als Erfolg verkauft wird, beruht zum großen Teil darauf, daß Arbeitssuchende in »prekäre« Jobs vermittelt wurden, die entweder Leiharbeit, zeitlich befristet oder gering bezahlt sind. Hinzu kommen statistische Veränderungen bei der Einstufung von Arbeitslosen. Und wie immer bleibt unerwähnt, daß die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen um zwei bis drei Millionen höher liegen dürfte, da große Personengruppen statistisch gar nicht erst erfaßt werden. Im europäischen Vergleich der Arbeitslosenraten liegt Deutschland nach wie vor am unteren Ende, beim Anteil der Langzeitarbeitslosen an der aktiven Bevölkerung gar auf dem vorletzten Platz vor Griechenland.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2007/06-29/002.php

Hat die NPD einen Informanten beim LKA?

am 29. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

In der sächsischen Korruptionsaffäre werden neue Vorwürfe erhoben. Die rechtsextreme NPD-Fraktion im Landtag soll aus dem Landeskriminalamt (LKA) mit Insider-Informationen über den Skandal versorgt werden. Das LKA sucht nun nach dem Leck.

Die Vorwürfe gegen Ermittlungsbehörden und Ministerien in Sachsen werden um ein Kapitel erweitert. Die NPD-Fraktion im sächsischen Landtag verfügt offenbar über einen Informanten beim Landeskriminalamt. In mehreren kleinen Anfragen hatte der NPD-Abgeordnete Winfried Petzold mit Detailwissen über Zeugenaussagen und angebliche Verwicklungen von Ermittlern aus Leipzig in die organisierte Kriminalität überrascht. In der jüngsten Anfrage zitierte der Abgeordnete der rechtsextremen Partei sogar aus einem Schreiben des Landeskriminalamts vom 26. August 2004 an die Generalbundesanwaltschaft.

Auffällig auch: Der ehemalige Restaurantbetreiber Petzold gilt nicht gerade als Experte für die Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität. Seine Anfragen im Landtag beziehen sich zumeist auf vermeintliche linke Gewalttaten oder beispielsweise die “Behandlung postpartaler Depressionen im Freistaat Sachsen”.

mehr bei der Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/

Klare Sache

am 29. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Je mehr Wasser die Berliner sparen, desto teurer wird es. Preisreform von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) soll Großkunden entlasten

Die zum 1. Juli in Kraft tretende »Preisreform« bei der Berliner Wasserversorgung war das Thema einer recht prominent besetzten Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Der Märkische Presse- und Wirtschaftsclub Berlin (MPW) veranstaltete sie am Mittwoch abend in einem Berliner Hotel.
Hauptstadt ist Spitze
Erstmals seit 1992 gibt es wieder einen verbrauchsunabhängigen Grundpreis. Im Gegenzug werden die Kubikmeterpreise leicht gesenkt. Insgesamt soll die Umstellung »aufkommensneutral« sein, wie der Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe (BWB), Jörg Simon, betonte. Großkunden wie gewerbliche Verbraucher werden deutlich, Mieter geringfügig entlastet, Eigenheimbesitzer müssen dagegen mehr zahlen. Die Neuregelung hat Linkspartei-Wirtschaftssenator Harald Wolf auf Drängen der örtlichen Unternehmerverbände gegen den anfänglichen Widerstand der SPD durchgesetzt. Zu ihrer Begründung wurde stets auf den »Standortnachteil« der Berliner Wirtschaft aufgrund hoher Wasserpreise und auf den hohen Anteil der verbrauchsunabhängigen Fixkosten der Wasserbetriebe verwiesen. Und so zeigten sich sowohl Ludger Hinsen von der Industrie- und Handelskammer Berlin als auch Hartmann Vetter, Hauptgeschäftsführer des Berliner Mietervereins, mit der Neustrukturierung verhalten zufrieden. Der CDU-Abgeordnete Mario Czaja dagegen äußerte sich als selbsternannter Anwalt der Interessen der Eigenheimbesitzer eher kritisch.

Doch das zentrale Problem der Berliner Wasserwirtschaft ist ohnehin nicht die Struktur der Preise, sondern deren Höhe. Seit 1990 sind sie um über 200 Prozent gestiegen. Längst hat Berlin die mit Abstand höchsten Wasserpreise aller deutschen Großstädte, und zwar mit großem Abstand.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2007/06-29/018.php

Greenpeace kündigt Deal mit Lidl

am 29. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Die Umweltschützer gehen auf Distanz zu Lidl: Ab der nächsten Ausgabe soll das Greenpeace-Magazin nicht mehr bei dem Discounter ausliegen. stern TV hatte in den vergangenen Wochen die ungewöhnliche Geschäftsbeziehung beleuchtet.

“Greenpeace hat die Wirkung des Verkaufs des Greenpeace-Magazins beim Discounter Lidl falsch eingeschätzt”, sagt die Umweltschutzorganisation. Nach der aktuellen Ausgabe sollen keine Exemplare des Ökoblatts mehr bei dem Discounter erhältlich sein. Man beende den Verkauf des Magazins bei Lidl, “um jeglichen falschen Anschein zu vermeiden”. Damit geht eine ungewöhnliche Kooperation zu Ende.

mehr auf stern.de:
http://www.stern.de/tv/sterntv/:Magazin-Verkauf-Greenpeace-Deal-Lidl/592058.html

Sachsens CDU mauert

am 29. Juni 2007 unter Leben/Politik abgelegt von Der Mitlogger

Innenmister Buttolo muß weitere Aktenvernichtung im Mafiaskandal einräumen, will aber nicht zurücktreten. Justiz ermittelt nach Berichten über NPD-Informanten im LKA

Die sächsische Staatsregierung gerät nach Berichten über neue Ermittlungspannen und Skandale in Sachen krimineller Netzwerke immer mehr unter Druck. Nach Bekanntwerden der Vernichtung weiterer Akten über die organisierte Kriminalität durch den sächsischen Verfassungsschutz wurden am Donnerstag Rücktrittsforderungen gegen den politisch Verantwortlichen laut. »Innenminister Buttolo kann jetzt eigentlich nicht weiter im Amt bleiben«, sagte der rechtspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Johannes Lichdi, im MDR. Erst in der vergangenen Woche hatte Albrecht Buttolo eingestehen müssen, daß rund 40 Akten vernichtet worden sind. Nach Angaben der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) des sächsischen Landtags wurden aber in mindestens drei weiteren Fällen Zweitkopien von Unterlagen beseitigt. Einige Originale davon existieren ebenfalls nicht mehr. In der kommenden Woche will der sächsische Landtag einen Untersuchungsausschuß zur Korruptionsaffäre einsetzen.

Die Linksfraktion hatte den sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) bereits mehrfach aufgefordert, Innenminister Buttolo und den amtierenden Justizminister Geert Mackenroth (CDU) wegen »katastrophalen Krisenmanagements« zu entlassen. Bisher hatte sich der Landeschef jedoch schützend vor die beiden gestellt. »Da sich der Ministerpräsident lieber mit der demographischen Entwicklung in China beschäftigt, statt vor Ort die drängendsten Probleme Sachsens zu lösen, muß das Parlament ein Signal setzen, daß der Innen- und der Justizminister untragbar geworden sind«, kommentierte André Hahn, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion, deren Mißbilligungsantrag gegenüber junge Welt.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2007/06-29/001.php